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Sonderausstellung 2011
Columbus – De Soto und Co. -
Spanien erobert Amerika
Amerika –
dem zweiten „Zusammenprall der Kulturen“
halten die Ersten Amerikaner nicht stand!
Im ersten Museumsraum zeigen wir rare Exponate aus
kolumbianischen Zeiten…Silbermünzen, Armbrustbolzen, eine
Weinflasche ausgegraben aus Pensacola, einem der ersten span.
Forts in Florida, Degen, Hellebarde, Brustharnisch und
Morion-Helm, einen antiken spanischen Sattel,
silbertauschierte Steigbügel und Sporen, im Kontrast dazu die
primitiven Waffen der mittelamerikanischen Indianer zu dieser
Zeit!
Wie heute bekannt, wurde der amerikanische Kontinent
schon rund 500 Jahre vor Kolumbus
von Leif Eriksson oder anderen Isländern entdeckt und
kurzzeitig bewohnt. Wenn Kolumbus gleichwohl bis heute als
Entdecker Amerikas gilt, ist dies darauf zurückzuführen, dass
erst seine Reisen zu dauerhafter Kolonisierung und
kontinuierlicher Besiedlung durch Menschen anderer
Kontinente in geschichtlicher Zeit führten.
Im Bestreben, auf dem westlichen Seeweg von Europa nach
Ostasien zu gelangen, erreichte Kolumbus
am 12. Oktober 1492 die dem amerikanischen Kontinent
vorgelagerten Karibischen Inseln. Er selbst war bis zu seinem
Lebensende der Ansicht, eine Route auf dem Seeweg nach
„Hinterindien“ entdeckt zu haben.
Die Bewertung seiner Taten und Leistungen ist Gegenstand
kontroverser Debatten.
Dem Entdeckerdrang, der ihm zugeschrieben wird, und dem
Mut, in völlig unbekannte Gewässer vorzustoßen, steht
gegenüber, dass die Spanier in der Folgezeit die indianische
Bevölkerung versklavten und Gräueltaten verübten. Seine
Aufzeichnungen wecken allerdings auch Zweifel an einer allein
durch Entdeckerdrang bestimmten Motivation. Aus seinen
Logbüchern und Briefen geht hervor, dass er vorrangig auf der
Suche nach Edelmetall-Vorkommen war.
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